Zusätzliche Investitionen in die Bundeswehr

Die Abgeordnete Karin Strenz ist seit 2009 als ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags tätig. Hier ist sie unter anderem als Berichterstatterin der Unionsfraktion für das Sanitätswesen und die Soldatenbetreuung zuständig und macht sich für den Erhalt und den Ausbau bestmöglicher Arbeitsbedingungen in der Bundeswehr stark.

In der vergangenen Legislaturperiode wurden bereits zahlreiche wichtige Sicherheitsgesetze beschlossen, denn für die CDU/CSU-Fraktion ist der Schutz der Bürger eine zentrale Aufgabe unserer Politik. Fakt ist: Sicherheit gibt es nicht zum Nulltarif. Deshalb hat die CDU mehr Geld für die Bundeswehr gefordert. Die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat aus diesem Grund vor fünf Jahren die Trendwenden bei Personal, Ausrüstung und Finanzen eingeleitet und das mit Erfolg. Der Etat des Bundesministeriums für Verteidigung steigt 2019 auf über 43 Milliarden Euro. Unbesetzte Posten in der Bundeswehr haben zur Folge, dass die Mitarbeiter Überstunden und Sonderschichten ableisten müssen, um die Personallücke zu schließen. Das Verteidigungsministerium hat es sich zum Ziel gemacht, dass die Bundeswehr bis zum Jahr 2024 einen Personalstand von 200 000  erreicht. Zum Vergleich: Im Jahr 2017 lag die Truppenstärke bei unter 170 000 Männern und Frauen. Mit der Web-TV-Produktion „Die Rekruten“ wirbt die Bundeswehr derzeit erfolgreich um junge Anwärter. Um eine bestmögliche materielle Einsatzbereitschaft der Truppe zu gewährleisten, muss auch eine Verbesserung der Ausrüstung erfolgen. Ersatzbeschaffungen dauern oft sehr lange und häufig fehlen Ersatzteile. In der Zeit von 2013 bis 2017 sind ca. 31 Milliarden Euro für Bestellungen von neuem Großgerät in die Hand genommen worden. Auch in Zukunft wird der Etat für die kommenden Jahre weiter aufgestockt, um beispielsweise neue Panzer oder U-Boote zu bauen. All diese Bemühungen haben nur ein Ziel: Die Einsatzbereitschaft der Truppe muss optimal an die Herausforderungen der heutigen Zeit angepasst werden. Auf dem Parteitag in Hamburg hat sich die CDU ganz klar zum Ziel der NATO bekannt, die Mittel für den Verteidigungshaushalt in Richtung 2% des Bruttoinlandsprodukts zu steigern. Im Zuge der Modernisierung der NATO und einer europäischen Verteidigungsunion schlägt die CDU/CSU-Fraktion mit dem Fortführen der Trendwenden bei Personal, Ausrüstung und Finanzen ganz klar den richtigen Weg für die Bildung eines starken und selbstbewussten Europas ein.


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