Zukunft der Arbeit liegt abseits der Ballungszentren

Auf Initiative der CDU-Fraktion wird der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern eine Regelförderung und eine Kampagne für so genannte Co-Working-Spaces auf den Weg bringen, denn durch den digitalen Wandel der Arbeitswelt bieten sich besonders in Mecklenburg-Vorpommern neue Chancen. In Zukunft wird das Arbeiten organisatorisch, zeitlich und räumlich unabhängiger – zum Beispiel in sog. Co-Working-Spaces also neuen Arbeitsformen, die dezentral für Freiberufler, kleinere Start-Ups aber auch als Tagungsorte für größere Firmen gedacht sind.

In Metropolen wie Hamburg oder Berlin sind diese Arbeitsformen mittlerweile nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel. Mecklenburg-Vorpommern hätte bestes Potential die Kombination von Arbeit und Erholung durch Co-Working-Spaces als ernsthafte Konkurrenz für Metropolregionen zu etablieren. In einem technisch gut ausgestatteten Co-Working-Space in einem vorpommerschen Herrenhaus lässt sich womöglich kreativer arbeiten, als in einem miefigen Kreuzberger Hinterhof.

Abseits dessen gibt es für den CS-Standort Mecklenburg-Vorpommern noch weitere Hausaufgaben abzuarbeiten. Zum Beispiel muss beim Breitband-Ausbau und bei der Mobilfunkinfrastruktur dringend noch mehr getan werden.


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