Unterstützung für die Waldbesitzer bei der Modernisierung des Waldes

Der Deutsche Wald braucht Hilfe! Der Klimawandel brachte Trockenheiten oder zu große Nässe, Stürme, Schädlinge und Krankheiten mit sich. Ein Dauerstress nicht nur für den Wald, sondern auch für viele, gerade kleine und mittlere private Waldbesitzer. Ihnen geht oft die Arbeit von Jahrzehnten verloren. Klassische Baumarten, vor allem Fichten aber auch die Buche sind betroffen. Bis zu 25% der Bäume sind zu ersetzen, um auch nachfolgenden Generationen einen Wald zu bieten. Um auf diese Entwicklung aufmerksam zu machen, überreichte uns Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner in einer der letzten Sitzungswochen einen Baumsetzling, um diesen dann in unserem Heimatwahlkreis einpflanzen zu können. Während der Waldaktionswoche der CDU, zwischen dem 7. Und 14. November haben wir diese Setzlinge in unseren heimischen Wäldern gepflanzt.

Der Begriff der Nachhaltigkeit stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft. Mit Blick auf den Klimawandel und die herausragende Rolle unserer Wälder ist es für uns eine Notwendigkeit, unsere Wälder aktiv mit neuen geeigneten Arten für die folgenden Generationen zu modernisieren. Deshalb haben wir als Regierungskoalition dafür gesorgt, dass der Bund die Modernisierung der Wälder mit insgesamt 1,5 Milliarden Euro unterstützt. Denn eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder schützt das Klima, sichert die Biodiversität und liefert den klimafreundlichen Energieträger, Baustoff und Gebrauchsmittel Holz. Mit der Nachhaltigkeitsprämie Wald schaffen wir neue Perspektiven. Verknüpft mit klaren Nachhaltigkeitskriterien investieren wir so in die Zukunft des Waldes.

Eine zusätzliche Stärkung des Klimaschutzes und Unterstützung für unsere Waldbesitzer ist der Corona-Konjunkturpakt „Wald & Holz“ in Höhe von insgesamt 700 Millionen Euro. Seit Ende November  können Waldbesitzer über die Internetseite www.bundeswaldpraemie.de Finanzhilfen aus dem 500 Millionen Euro starken Konjunkturprogramm beantragen. Die Nachhaltigkeitsprämie beträgt 100 Euro pro Hektar und richtet sich an private und kommunale Waldbesitzer, die mindestens einen Hektar Waldfläche besitzen. Voraussetzung für den Erhalt der Prämie ist eine Nachhaltigkeits-Zertifizierung der Waldfläche nach den Programmen PEFC oder FSC. Die restlichen 200 Millionen Euro sind vorgesehen für Investitionen in die moderne Forst- und Holzwirtschaft und um das Bauen mit Holz zu fördern. Bereits Anfang November wurde aus diesen Mitteln ein Programm in Höhe von 50 Millionen Euro gestartet, mit denen Investitionen in IT-Hard- und Software, Maschinen, Geräte, Anlagen und Bauten gefördert werden, die in der nachhaltigen Forstwirtschaft und der mobilen Holzbearbeitung zum Einsatz kommen.


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