Nationale H2-Strategie in Kooperation mit heimischer Wirtschaft zügig umsetzen

Stein-Peter

Ohne die stärkere Nutzung von Wasserstoff (H2) als Energieträger wird es in Deutschland schwierig werden, die selbstgesteckten Energieziele zu erreichen und CO²-Neutralität in den Sektoren Energie, Wohnen und Mobilität umzusetzen. In der Nutzung von CO2-freiem und CO2-neutralem Wasserstoff schlummert ein riesiges Potenzial. Initiativen dafür finden sich auch in Mecklenburg-Vorpommern mehrfach: Wissenschaft, Wirtschaft und Mittelstand sind mit ihren Forschungen und praktischen Anwendungen ganz vorne mit dabei und leisten einen wesentlichen Beitrag dafür, dass Deutschland international mit den richtigen politischen Weichenstellungen auch künftig die Technologieführerschaft behält. Wir als CDU/CSU-Bundestagsfraktion wollen, dass das auch in Zukunft so bleibt und handeln mit Investitionsprogrammen und Förderungsmodulen bspw. mit den so genannten Reallaboren.

Die Unionsparteien im Bundestag haben daher in den zurückliegenden Monaten engagiert und proaktiv an dem Thema gearbeitet, Fachkongresse und Veranstaltungen durchgeführt, Wissenschaft und Wirtschaft zusammengeführt und angehört. Die Ergebnisse sind in den Dialog mit der Bundesregierung sowie in den Entstehungsprozess einer nationalen Wasserstoffstrategie, die sich seit kurzem in der Ressortabstimmung befindet, eingeflossen.

Klar ist, wir in Deutschland werden nie genug Wasserstoff selbst herstellen können und immer auf bis zu 80 Prozent Importe angewiesen sein. Wir müssen trotzdem als ersten Schritt einen starken Heimatmarkt schaffen, also die heimische H2-Produktion und H2-Verwendung hochfahren. Geplant sind u.a. Maßnahmen zur EEG-Befreiung von erneuerbarem Strom, der für die H2-Produktion verwendet wird, eine Änderung des regulatorischen Rahmens sowie die Schaffung von Transportinfrastrukturen.

Ein Thema, für dass sich unser Landesgruppenmitglied Peter Stein besonders engagiert, ist die Energiepartnerschaft mit Nordafrika mit der festen Einbindung von Unternehmen aus MV. Demnächst lädt Peter Stein bereits zum 2. Gesprächskreis Nordafrika in Berlin ein, um mit eben diesen Unternehmen, Vertretern deutscher Ministerien und auch Vertretern aus Nordafrika künftige Schritte zu diskutieren. Das Ziel von Peter Stein lautet: 1. die Unterstützung des Markteintritts heimischer Unternehmen in den Energiemarkt der Zukunft, 2. der Export deutscher Technologien und Logistik nach Nordafrika, um dort Strukturen für die Erzeugung erneuerbarer Energien und deren Umwandlung in Wasserstoff/Ammoniak/Power-2-X aufzubauen und 3. Zuverlässige Partnerschaften und funktionierende Logistikketten für den Export des klimaneutral produzierten Wasserstoffs nach Europa.


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