Landwirtschaft in Afrika modernisieren – marktwirtschaftliche Potenziale aus der „Agrarökologie“ nutzen

Stein-Peter

Um den Migrationsdruck aus afrikanischen Ländern nach Deutschland und Europa zu mindern, setzt Deutschland vermehrt auf eine gezielte Stärkung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen in Herkunftsländern. Ein wichtiger Bestandteil der deutschen Initiativen ist auch die Unterstützung der afrikanischen Kleinbauern mittels agrarökologischer Maßnahmen. Peter Stein hat im Ausschuss für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit federführend einen Antrag zur Stärkung der Agrarökologie entwickelt und eingebracht, der auch unsere heimische Wirtschaft im Blick hat.

Bei der wirtschaftlichen Zusammenarbeit Deutschlands mit Entwicklungsländern werden inzwischen auch Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern eingebunden, die dadurch Zugang zu einem chancenreichen Zukunftsmarkt erhalten. So auch beim Thema Agrarökologie, die ein ganzheitlicher und marktwirtschaftlicher Ansatz ist, der afrikanische Kleinbauern dazu in die Lage versetzen soll, einen gewissen Grad an Wohlstand aufzubauen. Das wiederum soll dazu beitragen, Hunger und Mangelernährung zu mildern und wirtschaftliche Perspektiven für die eigene Bevölkerung zu schaffen.

Der Ansatz der Agrarökologie hat insgesamt positive Effekte sowohl für die Umwelt, als auch für den Ernährungsstatus und die Gesundheit der Menschen in Entwicklungsländern. Er umfasst darüber hinaus kurze Lieferketten, lokale Absatzmärkte, die gleichwertige Beteiligung von Frauen und den Aufbau von Resilienzen gegen die Auswirkungen des Klimawandels. Als Landesgruppe setzen wir uns dafür ein, dass die hiesige Forschung zur Agrarökologie weiter ausgebaut wird und kleine und mittlere deutsche Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft bei der Erschließung zukünftiger Märkte noch mehr unterstützt werden. Ein riesiges Potential!


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