Haushalt 2021 legt Grundstein für neues Fraunhofer-Zentrum für die Hansestadt Rostock

Rehberg-Eckhardt

Der Bund fördert den Aufbau eines Fraunhofer-Zentrum für Biogene Wertschöpfung und Smart Farming mit Standorten in Mecklenburg-Vorpommern und Bayern mit 40 Millionen Euro in den nächsten 5 Jahren. Die Länder tragen zu gleichen Teilen die andere Hälfte der Gesamtkosten von 80 Millionen Euro.

Der Fokus des neuen Zentrums liegt auf der anwendungsnahen Erforschung von Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette für eine nachhaltige Landwirtschaft. Die Standorte in Bayern konzentrieren sich dabei auf die Prozesse vom Saatgut bis zum veredelten Produkt, während der Standort in Rostock unter dem Motto „Potentiale heben, im Wasser und an Land“ firmiert. Der Rostocker Fokus liegt somit auf digitalen und robotischen Lösungen zur effizienten, nachhaltigen und individuellen Optimierung der Tier- und Pflanzenproduktion. Dabei wird das Fraunhofer-Zentrum von den beiden bestehenden Fraunhofer-Instituten (IGD, IGP) in enger Kooperation mit der Universität Rostock, weiteren regionalen Forschungseinrichtungen sowie der im Aufbau befindlichen Musterlandwirtschaft auf dem Thünengut Tellow aufgebaut.

Das neue Fraunhofer-Zentrum hat große strategische Relevanz, nicht nur für die Fraunhofer-Gesellschaft, sondern auch für Deutschland und die EU.


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