Fertigstellung von Nordstream 2

Nordstream 2 ist ein heikles Thema für die Region Vorpommern-Rügen vor allem, nachdem drei Senatoren aus den USA einen Drohbrief verfassten, der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fährhafen Mukran vor Ort mit individuellen Sanktionen bedrohten. Bis zur Vollendung von Nord Stream 2, einer russischen Pipeline in der Ostsee, die Gas nach Deutschland transportieren sollte, fehlen nur noch wenige Kilometer, mehrheitlich in dänischen Gewässern. Die Fertigstellung solle seitens Amerika verhindert werden.

Damit war es für die Ortsgruppe Sassnitz klar. Es musste gehandelt werden. Christine Zillmer stellvertr. Vorsitzende der Ortsgruppe: „Wir haben Donald Trump nach Sassnitz eingeladen.“ Wie es in dem Brief hieß, sollte er sich von der Situation vor Ort ein Bild machen. Mit einem Augenzwinkern aber auch einer menschlichen Idee dahinter wurde der Brief am 15. August versandt. Das mediale Echo für Sassnitz war groß. Bis jetzt gab es keine Antwort. Auch die Kontaktaufnahme zum designierten Präsidenten Biden ging ins Leere. Trotz allem kam die Aktion in Sassnitz gut an. „Unser Engagement sollte die Menschen vor Ort unterstützen. Letztlich nahm der US-Kongress die persönlichen Sanktionsdrohungen für die Leute vor Ort zurück.“ Was bleibt sind weitere Androhungen, die nun auf die Versicherungen und Zertifizierungsfirmen abzielen. Die CDU Sassnitz ist guter Hoffnung, dass sich die Region nicht von den Vereinigten Staaten diktieren lässt, was zu tun ist.


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