Die CDU-Fraktion aktiv gegen Mobbing

Der Selbstmord eines 11jährigen Mädchens in Berlin, das von Mitschülern gemobbt wurde, hat viele Menschen wütend gemacht. Fälle von Mobbing an Schulen scheinen sich zu häufen. Laut einer Forsa-Umfrage war jeder fünfte Schüler im Land schon einmal Opfer von übler Nachrede und Beleidigungen. Erst kürzlich wurde über ein Ritual an einer Crivitzer Regionalschule berichtet, bei dem Fünftklässler zum Opfer von Beleidigungen und sexuellen Belästigungen geworden sein sollen.

Der digitale Raum gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung. Dieser vereinfacht nicht nur das Teilen beispielsweise von Beleidigungen und unangebrachten Fotos, sondern lässt auch die bisherige Trennung von potentiellem Mobbing in der Schule und geschütztem Zuhause aufweichen.

Die Opfer von Mobbing leiden unter temporären wie auch dauerhaften psychischen oder körperlichen Beeinträchtigungen. Da die bisher getroffenen Maßnahmen augenscheinlich nicht ausreichend sind, wird die Landesregierung durch unseren Landtagsantrag beauftragt, die bisherigen Präventationsmaßnahmen auszuwerten und bis Ende 2020 ein umfassendes Konzept für eine ganzheitliche Anti-Mobbing-Strategie für M-V zu entwickeln. Dabei muss insbesondere auch auf den digitalen Raum Bezug genommen werden. Schulen sind keine Gesellschaftsreparaturbetriebe, aber wir brauchen überall viel mehr als bisher eine Kultur des Hinschauens.

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