Bund stellt 2 Mio. Euro zur Anschubfinanzierung für die Aufarbeitung der DDR-Zwangsadoptionen bereit

Rehberg-Eckhardt

Der Bund stellt insgesamt 2 Millionen zur Anschubfinanzierung für die wissenschaftliche Aufarbeitung, für die Einrichtung einer Vermittlungsstelle beim Bundesverwaltungsamt (BVA) und später für den Aufbau und Betrieb einer Datenbank zur Verfügung. So gibt es auch in Mecklenburg-Vorpommern 30 Jahre nach dem Mauerfall noch große Lücken in der Forschung zu Kindstoden, Kindesentzug und Adoptionen in der DDR. Diese sollen so geschlossen werden, auch in der Hoffnung den betroffenen Angehörigen, die sich in den vergangenen Jahren mit Anfragen zu früh verstorbenen Kindern, unklaren Todesfällen im Kindesalter oder Adoptionsverfahren an die Behörden gewandt haben, Antwort geben zu können, damit sie Gewissheit haben.


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