Bund macht Marine-Schiffbau zur Schlüsseltechnologie

Rehberg-Eckhardt

Der Marine-Überwasserschiffbau ist jetzt eine Schlüsseltechnologie. Das hat das Bundeskabinett beschlossen. Bei wichtigen deutschen Marineprojekten kann damit in Zukunft auf europaweite Ausschreibungen verzichtet werden.

Das Strategiepapier wurde gemeinsam vom Wirtschaftsministerium, dem Verteidigungsministerium und dem Bundesinnenministerium mit dem Auswärtigen Amt und weiteren Ressorts erarbeitet. Es sieht vor, Forschung und Entwicklung zu stärken sowie Exporte politisch zu flankieren und verantwortungsvoll zu kontrollieren. Industrielle Kernfähigkeiten und strategisch relevante Entwicklungskapazitäten in Deutschland wie auch in der EU sollen erhalten und gefördert werden. Von dem Beschluss des Bundeskabinetts wird der kommende Marine-Auftrag profitieren. Die beiden Tanker der Deutschen Marine "Spessart" und "Rhön" müssen dringend ersetzt werden. Dieser Auftrag soll national ausgeschrieben werden. Die Kosten für die beiden Schiffe belaufen sich auf etwa 500 Millionen Euro.


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