Wolfgang Waldmüller: Stauffenberg bleibt Vorbild aus einer Zeit, in der es nicht viele Vorbilder gab

19.07.2019

Am morgigen Sonnabend jährt sich das bedeutendste Attentat auf Adolf Hitler zum 75. Mal. Kopf der Gruppe, die das Attentat verübte, war Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Die Folge des gescheiterten Attentats waren tausende Verhaftungen und 110 Exekutionen.

Hierzu erklärt der Generalsekretär der CDU Mecklenburg-Vorpommern, Wolfgang Waldmüller:

„Der 20. Juli hat als Datum einen festen Platz im kollektiven Gedächtnis der Deutschen. So unterschiedlich Stauffenberg und seine Mitverschwörer in ihren politischen Zielsetzungen waren, ihnen gemein war der Wunsch nach einem besseren Deutschland. Sie sind der Beweis dafür, dass der Hass der Nationalsozialisten nicht die Seelen aller Deutschen vergiftet hatte.

Die Zahl derer, die die Schrecken des Nationalsozialismus, des Krieges und seiner Folgen noch selbst erlebt haben, sinkt. Die Millionen von Kriegstoten, die Opfer des Holocaust und die Opfer von Flucht und Vertreibung dürfen niemals vergessen werden. Das Dritte Reich hat unermessliches Leid über Deutschland, Europa und die Welt gebracht, wir Deutschen haben auf ewig die Pflicht, dem Ungeist entgegenzutreten. Das ist eine der zentralen Lehren, die wir auch heute noch aus dem Attentat des 20. Juli ziehen.“


zurück zur Übersicht