Michael Sack: Mecklenburg-Vorpommern muss vom Wasserstoffboom profitieren

13.08.2021

Anlässlich eines Besuches in der Hochschule Stralsund hat der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Michael Sack, stärkeres Engagement Mecklenburg-Vorpommerns für die Wasserstofftechnologie in Mecklenburg-Vorpommern gefordert:

„Um von den Investitionsprogrammen des Bundes profitieren zu können, muss Mecklenburg-Vorpommern dringend eigene, ernst gemeinte Förderprogramme auflegen. Sie sollten auf den Ausbau einer Wasserstoffinfrastruktur abzielen und durch steuerliche Anreizsysteme flankiert werden. Denkbar wären auch Wasserstoffverbunde, von denen die Hochschule Stralsund und ganz Mecklenburg-Vorpommern profitieren würden.

Dass die Wasserstoffmilliarden des Bundes im entsprechenden Landesministerium weder finanziell, noch organisatorisch geschweige denn personell ausreichend untersetzt sind, bereitet mir Sorge. Meine Befürchtungen werden von bizarren Vorschlägen unserer politischen Mitbewerber genährt, etwa jenem, Wasserstoff zu produzieren, um ihn dann über die Nord-Stream-Pipeline nach Russland zu transportieren. Solche Vorschläge haben ohne Frage Unterhaltungswert, einen Wasserstoffboom für Mecklenburg-Vorpommern werden sie aber ganz sicher nicht auslösen.

Mecklenburg-Vorpommern hat bundesweit die besten Voraussetzungen zur Nutzung der Wasserstofftechnologie. Wir produzieren bereits jetzt mehr Strom, als wir verbrauchen. Es ist an der Zeit, diesen Strom vor Ort durch einen Wasserstoffboom nutzbar zu machen. Wir müssen es hinbekommen, aus Wasserstoff Wertschöpfung zu generieren.“


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