Michael Sack: Hochschulstandort Wismar stärken, Bauingenieursausbildung ist beispielgebend für andere Mangelberufe

09.08.2021

Im Rahmen eines Besuches bei der Hochschule Wismar und eines Termins mit Vertretern des Kompetenzzentrums Bau Mecklenburg-Vorpommern (KBau MV), hat der CDU-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat zur Landtagswahl, Michael Sack dafür plädiert, die Bauingenieursausbildung am Standort Wismar aufzuwerten und die dortigen Ausbildungskonzepte auf andere Mangelberufe zu übertragen. Michael Sack:

„Die Bauingenieursausbildung in Wismar ist für unser Land überlebenswichtig, Bauingenieure werden aktuell und künftig dringend gebraucht. Deswegen war es richtig, dass das Land letztlich auf Betreiben der CDU viel Geld in die Hand genommen hat, um im Rahmen des Projektes ‚BLU’ (Bauen, Landwirtschaft, Umwelt) eine hoch anspruchsvolle Bauingenieursausbildung standortübergreifend anzubieten. Auch, wenn das in Mecklenburg-Vorpommern ein Novum wäre: Aus meiner Sicht spricht sehr viel dafür, der Hochschule Wismar im Bereich der Bauingenieursausbildung das Promotionsrecht zu verleihen. Übergeordnetes Recht spricht aus meiner Sicht nicht gegen eine entsprechende Anpassung unseres Hochschulgesetzes. Eine weitere Aufwertung der Bauingenieursausbildung ist aus meiner Sicht jedenfalls ein sehr naheliegender Schritt.

Abgesehen davon können standortübergreifende Kooperationsmodelle auch abseits der Bauingenieursausbildung ein guter Ansatz sein, um schnell und wirksam Ausbildungskapazitäten für andere akademische Mangelberufe zu schaffen, zum Beispiel wenn es um Juristen geht. Überdies sind akademische Kooperationsmodelle und vor allem innovative Ausbildungsangebote auch geeignet, um neue Studienstandorte zu erschließen, ohne dass es zu einer Kannibalisierung mit anderen Studienstandorten im Lande kommt; ich denke hier erneut ausdrücklich an den Standort Schwerin.“


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