Michael Sack: Einkommensgrenze für Wohnberechtigungsschein anpassen – sozialen Wohnungsbau attraktiver machen

21.07.2021

Michael Sack, Spitzenkandidat der CDU Mecklenburg-Vorpommern zur Landtagswahl, hat heute mit lokalen Akteuren der Wohnungswirtschaft den Großen Dreesch und Neu Zippendorf in Schwerin besucht. Thema war angesichts punktueller Wohnraumknappheit auch der soziale Wohnungsbau. Hierzu erklärt der Spitzenkandidat der CDU Mecklenburg-Vorpommern, Michael Sack:

„Gegen Wohnraumknappheit hilft keine Deckelung der Mietpreise, es hilft nur verstärkter Neubau. Um gerade den sozialen Wohnungsbau voranzutreiben gibt es in Mecklenburg-Vorpommern gut funktionierende Förderprogramme. Allerdings stellen wir mehr und mehr fest, dass die Zahl der Menschen, die sozialen Wohnraum nutzen dürfen, zu sinken scheint, weil die Voraussetzungen für den Bezug eines Wohnberechtigungsscheins nicht mehr vorliegen. Gerade Bezieherinnen und Bezieher kleiner Einkommen, die minimal ‚zu viel‘ verdienen, haben oft das Nachsehen. Die Landesregierung muss in der nächsten Legislaturperiode deswegen die entsprechende Landesverordnung dahingehend verändern, dass der Kreis der Anspruchsberechtigten erhöht wird – die Anpassung der Einkommensgrenze ist der hierfür notwendige Schritt. Wer 40 Stunden die Woche arbeitet und kein hohes Einkommen hat, muss eine Sozialwohnung beziehen dürfen. Aktuell ist das nicht in jedem Fall gegeben.“


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