Michael Sack: Der Einzelhandel braucht eine Perspektive jenseits der 35er Inzidenz

26.02.2021
Michael Sack

Aus dem Bundesland Sachsen kommt ein Vorschlag, dem Handel ein Öffnungsszenario anzubieten, das auch schon bei einer Inzidenz über 35 funktioniert. Der CDU-Vorsitzende Michael Sack erklärt hierzu:

"Der Vorschlag von Ministerpräsident Michael Kretschmer hat Charme: Analog der Regelung bei Frisören könnte auch dem Handel angeboten werden zu öffnen - wenn die Kundinnen und Kunden sich zuvor anmelden und eine verbindliches Zeitfenster für ihren Aufenthalt im Laden buchen. Möglicherweise zusätzlich abgesichert durch einen Corona-Test. Das wäre ein Variante, von der insbesondere die vielen sehr kleinen Einzelhändler profitieren würden, in gleicher Weise wie die Kundinnen und Kunden, denen das persönliche Beratungsgespräch wichtig ist.

Kein Händler soll gezwungen werden, mit einem solchen Szenario arbeiten zu müssen, aber für die Zeit, in der eine absehbar hohe Inzidenz herrscht, kann es für kleine Händler etwas Entlastung bringen. Ich würde mir daher wünschen, wenn diese Szenario zumindest ernsthaft geprüft wird - gegenwärtig ist im Umgang mit der Pandemie auch politische Kreativität gefragt."


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