Festveranstaltung anlässlich des 30. Jahrestages der Deutschen Einheit

03.10.2020

Am heutigen 03. Oktober wird in der gesamten Bundesrepublik der 30. Jahrestag der Deutschen Einheit gefeiert. Der Landesverband der CDU Mecklenburg-Vorpommern nahm diesen historischen Tag ebenso zum Anlass, um gemeinsam mit dem gastgebenden Kreisverband der CDU Vorpommern-Rügen eine gemeinsame Festveranstaltung vor über 100 Gästen in der Kulturkirche St. Jakobi in Stralsund durchzuführen.

Neben dem Landesvorsitzenden der CDU Mecklenburg-Vorpommern, Michael Sack, und dem Minister und Kreisvorsitzenden der CDU Vorpommern-Rügen, Harry Glawe MdL, konnten sich die anwesenden Gäste über Videobotschaften der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB und des Oberbürgermeisters der Hansestadt Stralsund, Dr. Alexander Badrow freuen.

Zur Begrüßung würdigte Minister Harry Glawe MdL die Aufbauleistung, welche die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern im Zuge der Wiedervereinigung vollbracht haben: „Sie haben hart gearbeitet, um dieses Land neu blühen zu lassen. Dafür möchte ich stellvertretend Danke sagen.“ Er erinnerte zudem an die Verdienste der Kommunalpolitiker und Minister der CDU Mecklenburg-Vorpommern, die am Aufbau des Bundeslandes maßgeblich beteiligt waren.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB erinnerte zu Beginn Ihrer Videobotschaft an die Gründung des Landesverbandes der CDU Mecklenburg-Vorpommern, welche im Zuge der Wiedervereinigung vor 30 Jahren stattfand: „Die CDU hat in diesen drei Jahrzehnten hier im Nordosten vieles bewegen können.“ Dabei sei es der gesamtgesellschaftlichen Leistung zu verdanken, dass man heute nach 30 Jahren eine positive Bilanz der Deutschen Einheit ziehen könne. „Vor 30 Jahren fiel es gewiss nicht allen leicht, gleichsam von heute auf morgen in einem neuen Staat, in einem neuen System Fuß zu fassen. Nicht wenige erlebten die Umbrüche als herbe Einschnitte in ihrem Lebensweg.“ Dennoch bewiesen viele Frauen und Männer den Mut, welcher die Deutsche Einheit zur Erfolgsgeschichte hat werden lassen, so Bundeskanzlerin Merkel weiter. „Bei allen Herausforderungen, vor denen wir heute stehen, sollten wir uns immer vor Augen führen, dass wir in einem Wohlstand leben, den wir uns vor 30 Jahren kaum hätten vorstellen können. Wir haben in unserem vereinten Deutschland die Chance und die Freiheit, unser Leben nach unseren Vorstellungen zu gestalten und unser Lebensumfeld mitzugestalten.“

In seiner Festrede „30 Jahre Deutsche Einheit – 30 Jahre Mecklenburg-Vorpommern“ betonte der Landesvorsitzende der CDU Mecklenburg-Vorpommern, Michael Sack: „Am 03. Oktober 1990 feierten die Deutschen in Ost und West die Vereinigung ihrer beiden Staaten. Hinter diesem Satz steht eines der größten und auch freudigsten Ereignisse in der Geschichte Deutschlands, wenn nicht sogar in der Geschichte Europas und der Welt.“ Das Ende der DDR und damit das Ende des Unrechts per Gesetz dürfe nie in Vergessenheit geraten: „Mutige Männer und Frauen ergriffen die Gunst der Stunde und kippten die Mauer einfach um. Von Ost nach West. An diesen Tagen laufen die Bilder wieder im Fernsehen und je länger sie zurückliegen, desto unwirklicher erscheinen sie. Deswegen sollten wir nie vergessen: Das, was 1989 und 1990 geschah, das waren die glücklichsten Stunden, die die Deutschen in ihrer jüngeren Geschichte erleben durften.“ Insbesondere die CDU ist als Partei der Deutschen Einheit untrennbar mit der Wiedervereinigung verbunden. „Bundeskanzler Helmut Kohl hat damals die Chance ergriffen und die Einheit möglich gemacht, als andere zögerten und zauderten.“ Für Mecklenburg-Vorpommern gelte, dass es „die CDU Mecklenburg-Vorpommern ist, die dieses Land geprägt hat und die mit diesem Land verbunden ist, wie keine andere Partei.“

Alexander Badrow, Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund, der ebenfalls per Videobotschaft die Gäste in der Kulturkirche St. Jakobi begrüßte, betonte insbesondere den Aspekt der Freiheit, der mit dem 03. Oktober 1990 für die Bürgerinnen und Bürger einherging: „Das Gefühl von Aufbruch und neuer Freiheit war grenzenlos.“

Abgerundet wurde die Festveranstaltung mit einer Gesprächsrunde unter dem Titel „30 Jahre Deutsche Einheit – Bilanz und Ausblick“, an der sich Unternehmer Uwe Hermerschmidt, die ehemalige Leistungssportlerin Anke Brenmöhl, Landrat a.D. Wolfhard Molkentin und der Landesvorsitzende der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern, Georg Günther beteiligten. Sie alle sprachen über ihre persönlichen Erinnerungen und über die Leistungen, welche die Menschen in den vergangenen drei Jahrzehnten vollbracht haben.

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