Landwirte mit Hohn und Spott verunglimpft

05.02.2017

Die Kampagne des Bundesumweltministeriums "Gut zur Umwelt. Gesund für alle" wurde am 2.2.2017 neu gestartet. Im Stil alter Bauernregeln wirbt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks dabei für eine Reform der europäischen Agrarförderung und eine naturverträgliche Landwirtschaft. Der CDU Landesvorsitzende Lorenz Caffier zeigte sich äußerst verärgert über die Diffamierung der Landwirte.

Lorenz Caffier: „Mit der am Donnerstag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vorgestellten Kampagne "Gut zur Umwelt. Gesund für alle" ist ein gravierender Imageschaden bei unseren Landwirten entstanden. Mit der Kampagne hat Frau Hendricks alle Landwirte und deren Familien als Umweltverschmutzer und Subventionsnutznießer pauschalisiert und in der breiten Öffentlichkeit auf populistische Weise an den Pranger gestellt. Frau Hendricks richtet mit ihren Sprüchen nur einen einseitigen Blick auf die Arbeit unserer Landwirte und stellt damit ein vollkommen falsches Bild dar."

„Der Berufsstand der Landwirte hat in den zurückliegenden Jahren mit dem Preisverfall an den Märkten für Getreide und anderer landwirtschaftlicher Produkte, der Milchkrise und der Einhaltung der vergleichsweise hohen Standards im Tier und Umweltschutz harte Zeiten hinter sich. Statt populistischer Stimmungsmache sollte sich Frau Hendricks vielmehr auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren und den Umwelt- und Naturschutz, den unsere Landwirte seit Generationen in ihre Arbeit einfließen lassen, sachlich der Bevölkerung darstellen. Die Bundesumweltministerin muss gemeinsam mit den Bauernverbänden und den Landwirten an einvernehmlichen Lösungen beim Umwelt- und Naturschutz arbeiten. Das ist Kernaufgabe einer Bundesministerin", so der CDU Landesvorsitzende weiter.


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