Gespräch der Senioren-Union mit Dr. Angela Merkel Was Senioren für Deutschlands Zukunft wichtig ist

20.07.2017

Am 15. Juli traf sich der Vorstand der Senioren-Union während des Sommerfestes der CDU Vorpommern-Rügen in Stralsund mit Dr. Angela Merkel zu einem Gespräch. Auch wenn das Wahlkampf-Programm der Bundeskanzlerin und Abgeordneten in diesen Tagen wie immer sehr gut gefüllt war, nahm sie sich Zeit, um über Probleme der Senioren im Land und ihre Wünsche für die Zukunft der Politik in Deutschland zu sprechen.

„Innere Sicherheit und die Infrastruktur auf dem Land sind für uns die wichtigsten Themen“, so die sieben Senioren. „Wir als christliche Demokraten möchten zum Beispiel keine Islamisierung Deutschlands. Man soll sich auch in Zukunft sicher fühlen in unserem Land. Und es ist wichtig, dass ältere Menschen in den Dörfern weiterhin einen Arzt und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe haben und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können.“ Dr. Angela Merkel zeigte Verständnis für diese Forderungen: „Wie jede andere Religion auch, muss der Islam seinen Glauben in Deutschland entsprechend dem Grundgesetz praktizieren. Darauf werden wir als CDU immer achten. Und auch die Sicherung der Infrastruktur auf dem Land ist für uns als Partei und für mich als Abgeordnete aus Mecklenburg-Vorpommern ganz besonders wichtig.“

Weiterhin interessierte Frau Dr. Merkel die Meinung der Senioren-Union zur gerade beschlossenen Angleichung der Rente zwischen Ost und West. „Ja, die Angleichung ist richtig und wichtig, aber wir möchten nicht, dass unsere Kinder und Enkel damit so stark belastet werden. Darum ist es gut, dass die Übergangsphase mehrere Jahre beträgt, damit die Kosten nicht auf einen Schlag ansteigen“, so die Senioren. Elisabeth Kühne, Schatzmeisterin der Senioren-Union, ergänzte: „Ich bin sehr dankbar für die Einführung der Mütterrente für Kinder, die vor 1992 geboren wurden. Das war für mich auch ein wichtiger Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit zwischen jungen und älteren Müttern.“

Ein drittes wichtiges Thema war die Mitgliederzahl der Senioren-Union als Unter-Vereinigung der CDU. Die stellvertretende Vorsitzende Hanne-Lore Harder erklärte Frau Dr. Merkel dazu: „Es gibt einige CDU-Mitglieder und vor allem Mandatsträger, die nicht nach ihrem 60. Geburtstag in die Senioren-Union eintreten. Damit fehlen uns Mitglieder, Beiträge und bekannte Personen, die wir benötigen, um gemeinsam noch besser die Interessen der Älteren vertreten zu können. Hier wünschen wir uns Ihre Unterstützung als Parteivorsitzende und als Abgeordnete aus unserem Land.“ Dr. Angela Merkel versicherte: „Eine starke Senioren-Union ist wichtig für die CDU. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir gemeinsam noch mehr Mitglieder für sie gewinnen.“


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