
Nach vielfälltigen Bildungsexperimenten vor 2006 ist jetzt Stabilität eingekehrt. Das war ein Anspruch der CDU Mecklenburg-Vorpommern. Die Schulstrukturen gilt es nun zu erhalten. Die CDU packte viele liegengebliebene Aufgaben an, wie etwa den Entwurf eines Lehrerbildungsgesetzes und die Beendigung der Teilzeit für Lehrerinnen und Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern. Der aktuelle Bildungsmonitor stellt Mecklenburg-Vorpommern gute Noten aus. Das Land verbessert sich von Rang 15 auf Rang 10 im Vergleich der Bildungssysteme der deutschen Bundesländer.
Der ehem. Kultusminister HENRY TESCH führte mit dem neuen Schulgesetz die selbständige Schule ein. Die Schulen können nun flexibler, effizienter und spezifischer auf ganz konkrete Bedingungen vor Ort reagieren. Es rückt die individuelle Förderung eines jeden Schülers und die Sicherung ländlicher Schulstandorte in den Mittelpunkt. Die CDU hat erreicht, dass die Eltern bei der Bildung und Erziehung u. a. durch Erziehungsvereinbarung mit der Schule eingebunden sind. In Stralsund wurde beispielsweise eine „Familienschule“ eingerichtet. In vielen Bereichen sind wir auf dem Weg zu einem familien- und kinderfreundlichen Bundesland gut vorangekommen. Auf Initiative der CDU konnten die Landeswettbewerbe „Familienfreundliches Unternehmen“ und „Familienfreundliche Kommune“ starten. Die CDU hat die Entlastung der Eltern von den Kosten für die Kindertagesbetreuung um 960 Euro im Jahr durchgesetzt und das kostenfreie Mittagessen für sozial Schwächere in der Kinderbetreuung gesetzlich gesichert.
Die Schuljahresbilanz des vergangenen Jahres zeigt, dass die Schulen mit ihrer neu gewonnenen Freiheit verantwortungsvoll umgehen. Die CDU hat erreicht, dass die freie Schulwahl ab Jahrgangsstufe 5 eingeführt wurde. Damit werden Chancengerechtigkeit und Berufsperspektiven der Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern gestärkt. Die Förderung der Selbstständigkeit wird damit zu einer zukunftsweisenden Maßnahme. Der Schwerpunkt der Bildungspolitik wird auch künftig in der Weiterentwicklung der Schul- und Unterrichtsqualität liegen, vor allem um die Zahl der Schulabbrecher wirksam zu reduzieren.
Unter der Federführung des CDU-Bildungsministers wurde die Bildungskonzeption für Kinder bis zu 10 Jahren gestartet. Eine stärkere Partnerschaft mit den Eltern, ein fließenderer Übergang vom Kindergarten in die Grundschule und die Arbeit im Hort stehen im Mittelpunkt dieser Konzeption. Erstmals geht es um eine ganzheitliche Bildungskonzeption, die die Förderung der Kinder sowohl in den Kindertageseinrichtungen als auch in den Schulen einschließt.
Der Bildungsminister hat mit den Rektoren aller sechs Hochschulen des Landes eine Zielvereinbarungen für den Zeitraum 2011 bis 2015 abgeschlossen und schuf damit Planungssicherheit. Die Förderung zahlreicher kultureller Projekte – nicht zuletzt von nationaler und landesweiter Bedeutung – wird stabil auf hohem Niveau fortgeführt. Ferner sind die Theater- und Orchesterstrukturen in Mecklenburg-Vorpommern gesichert und mit der Festschreibung der Landesmittel bis 2020 in Höhe von jährlich 35,8 Millionen Euro haben die Theater und Orchester sowie die Trägerkommunen eine langfristige Planungssicherheit.