
Unter dem ehem. Wirtschaftsminister JÜRGEN SEIDEL wurde seit 2006 endlich wieder eine gezielte Förderung des ersten Arbeitsmarktes betrieben – und zwar mit Erfolg: Erstmals ist es uns in einem August gelungen, die Arbeitslosigkeit unter die 100.000er-Marke zu drücken. Gegenüber dem August 2010 haben wir in Mecklenburg-Vorpommern 1.600 Arbeitslose weniger. Gegenüber dem letzten Monat der Rot-Roten Vorgängerregierung im Jahr 2006 verzeichnen wir in Mecklenburg-Vorpommern sogar 61.448 Arbeitslose weniger.
Viele dieser Zahlen geben uns Anlass zur Freude: In den letzten zwei Jahren haben wir trotz Finanzkrise eine gute wirtschaftliche Entwicklung zu verzeichnen gehabt. Im Jahr 2007 lag das Wirtschaftswachstum bei 3,3%. Im Jahr 2008 verzeichneten wir 1,2% Wirtschaftswachstum. Der Wachstumseinbruch 2009, der eine Folge der Weltwirtschaftskrise war, lag bei –2,3 Prozent. Verglichen mit dem Bund fällt dieser Einbruch eher gering aus. Einige Vergleichszahlen: 2009 verzeichneten die neuen Bundesländer einen Wirtschaftseinbruch von -3,5% und die alten Bundesländer einen Einbruch von -5,2%. Insgesamt lag das Jahresmittel in Deutschland bei -4,7%. Mecklenburg-Vorpommern stand also auch trotz schwieriger Zeiten relativ gut da.
Ein Grund dafür ist auch der Tourismusbereich: Im Sommer 2009 war Mecklenburg-Vorpommern das beliebteste Tourismusland der Republik. Das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr betrug circa fünf Prozent. Wir verzeichneten 28,4 Millionen Übernachtungen im Jahr 2009.
Diese Zahlen machen deutlich, dass wir in den letzten Jahren viel erreicht haben. Und dass sehen übrigens nicht nur wir selber so: Der Ländervergleich der wirtschaftsnahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) sieht Mecklenburg-Vorpommern bei der Wirtschaftsdynamik ganz vorn.
Dieses Ranking ist eine Anerkennung für die Anstrengungen und Weichenstellungen des Wirtschaftsministeriums. In der schwersten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit, hat JÜRGEN SEIDEL in vielen Bereichen eine ausgezeichnete Arbeit gemacht und die Herausforderungen bewältigt.
An diese Erfolge gilt es unter Federführung des neu ernannten Wirtschaftsministers und ehem. CDU-Fraktionsvorsitzenden HARRY GLAWE anzuknüpfen.
