25.05.2012

Lorenz Caffier: Transplantationsgesetz wird Spenderbereitschaft verbessern und Qualitätsstandards vereinheitlichen

Der Landesvorsitzende der CDU Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, hat die Einigkeit im Hinblick auf das Abstimmungsverhalten der im Bundestag vertretenden Parteien bei der Abstimmung über das Transplantationsgesetz gelobt. In Schwerin sagte Lorenz Caffier:
„Von den über 12.000 Menschen in Deutschland, die auf Spenderorgane warten, sterben jährlich knapp 1.000. Bei uns in Mecklenburg-Vorpommern gibt es eine überdurchschnittliche Spenderbereitschaft. Aber selbst im Organspende-Vorzeigeland MV wird die Bereitschaft für eine Spende nicht in ausreichendem Maße dokumentiert. Nach-wie-vor gibt es kein Recht auf Organspende. Dringend notwendig ist es aber, die freiwillige Entscheidung zum Thema Organspende besser zu dokumentieren. Mit dem Transplantationsgesetz wurde hierfür ein wichtiger Beitrag geleistet.“

Hervorzuheben sei auch die mit dem Transplantationsgesetz einhergehende Verbesserung der Qualitäts- und Sicherheitsstandards beim Organspendeprozess.
„Mit dem Transplantationsgesetz wurde nicht nur eine Verbesserung der  Spenderbereitschaft ermöglicht. Auch der Organspendeprozess selbst wurde im Hinblick  auf Qualitäts- und Sicherheitsstandards in vielerlei Hinsicht optimiert. Dies betrifft nicht nur die Abläufe der Transplantation in den Krankenhäusern sondern auch den nun geregelten Anspruch von Lebendspendern gegenüber der Versicherung des Organempfängers. Die heutige fraktionsübergreifende Mehrheit im Deutschen Bundestag zeigt, dass die Sorgen der Menschen, die auf Spenderorgane warten, von der Politik sehr ernst genommen werden“, sagte Lorenz Caffier abschließend.

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